Ressourcen

Unser Unternehmen ist eingebettet in die natürliche Umwelt mit ihren Ressourcen, welche eine zentrale Basis unserer Tätigkeiten darstellen. Wir gehen daher mit den natürlichen Ressourcen sorgsam um, respektieren die Tragfähigkeit der Umwelt und der Ökosysteme und minimieren unseren ökologischen Fussabdruck so weit wie möglich. Das drückt sich z.B. in der Beschaffung unserer Produkte und in unserem Umgang mit Wasser oder Wertstoffen aus. Auch beim Energieverbrauch unserer Gebäude und bei unserer Mobilität legen wir Wert auf Nachhaltigkeit.

Beschaffung

Als Dienstleistungsanbieter beschafft Amstein + Walthert primär Büromaterial und IT-Komponenten. Wir haben im Rahmen der Zertifizierung nach ISO 50'001 eine Beschaffungsrichtlinie für den Standort Zürich erarbeitet. Darin wird festgehalten, dass die Auswahl und Bewertung von Inventar, IT-Komponenten und Fahrzeugen nach funktionellen, energetischen und nachhaltigen Kriterien zu erfolgen hat. Die Prozesse und Verantwortlichkeiten wurden definiert. In einem zweiten Schritt soll die Richtlinie in allen Unternehmen der Amstein + Walthert Gruppe eingeführt werden.

Papier und Drucksachen

Die Herstellung von Papier belastet die Umwelt. Sie benötigt grosse Mengen Holz, Energie und Wasser und kann zur Einleitung gefährlicher Chemikalien in Gewässer führen. Durch die Verwendung von zertifiziertem Papier kann die Belastung stark verringert werden. Die Standorte Genf und Sion verwenden Recycling-Papier, welches mit dem EU Ecolabel, FSC und ClimatePartner zertifiziert ist. Am Standort Zürich setzen wir bei der Beschaffung von Papier, Couverts und Briefbögen auf das FSC und das FSC Mix Label. Der Einsatz von Recycling-Papier wird aktuell geprüft.
Insgesamt haben wir 2017 rund 21'760 kg Druckerpapier (A4, A3 und Plotterpapier) beschafft. Dies entspricht pro Vollzeitäquivalent und Jahr 26 kg Druckerpapier und rund 1 kg Couverts. Unser Ziel ist es den Papierverbrauch kontinuierlich zu reduzieren und in Zukunft papierlos zu arbeiten. Diesem Ziel sind wir bereits einen kleinen Schritt nähergekommen. Den Papierbedarf konnten wir gegenüber 2016 um rund 3'600 kg reduzieren.

Büromaterialien und Büromöbel

Unsere Büromaterialien und Büromöbel beziehen wir am Standort Zürich von Anbietern, welche Nachhaltigkeitskriterien einen hohen Stellenwert einräumen. Die Unternehmen belegen ihre Bemühungen für eine nachhaltige Produktion in ihren Nachhaltigkeitsberichten.

Informatik

Bewertungskriterien zur Beschaffung von PCs und anderen elektronischen Geräten basieren primär auf dem Funktionsumfang und der Leistung. Nachhaltigkeitskriterien gemäss Beschaffungsrichtlinie werden ebenfalls berücksichtigt.

Nahrungsmittel

Das Personalrestaurant AWlino verpflegt unsere Mitarbeitenden am Standort Zürich. Im Eintrag AWlino finden Sie Informationen zur Herkunft der Nahrungsmittel.

Verpflegung

Ausgewogene Ernährung beim gegenseitigen Austausch

Eine gesunde Ernährung ist eine wichtige Voraussetzung für körperliches und seelisches Wohlbefinden. Es ist uns daher wichtig, unsere Mitarbeitenden bei einer ausgewogenen Ernährung zu unter-stützen. An vielen Standorten steht den Mitarbeitenden gratis Obst zur Verfügung. Dabei wird auch darauf geachtet, woher die Früchte stammen. Regionale, saisonale und biozertifizierte Früchte tragen dazu bei, den ökologischen Fussabdruck der Verpflegung zu verringern. Anfang 2017 fand im Rahmen der A+W University ein Kurs zum Thema Energiebedarf und Klimawirkung unserer Ernährung statt, dieser stiess auf grosses Interesse. Rund 30% der Treibhausgasemissionen werden durch unsere Ernährung verursacht, nebst Mobilität und Gebäude hat demnach die Ernährung beziehungsweise deren Emissionen einen grossen Einfluss auf das Klima. 

Verpflegung bedeutet jedoch nicht einfach nur Nahrungsaufnahme, sondern ist auch eine Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung unter den Mitarbeitenden. Die Unternehmen der Amstein + Walthert Gruppe bieten mit den Pausenräumen und Cafeterien den passenden Rahmen dazu an. Es freut uns, dass diese Angebote gerne oft für gemeinsame Pausen und das Mittagessen genutzt werden.


AWlino

An unserem grössten Standort in Zürich (rund 440 Mitarbeitende) können sich unsere Mitarbeitenden im Personalrestaurant AWlino verpflegen. Jeden Tag stehen zwei Menüs zur Auswahl - eines davon ist vegetarisch. Die Menüs werden vom Catering-Service SV Group bezogen, welcher sich für die Nachhaltigkeit der Speisen einsetzt.
Das Angebot wird mit einem Pasta-Menü, einem Salatbüffet sowie einer Auswahl an selbst gemachten Wähen und Sandwiches ergänzt.

Bei Menüangeboten mit Fleisch und Fisch gelten bezüglich der Herkunft die Auswahlkriterien der SV Group. Kalb-, Rind-, Schweinefleisch und Poulet stammen aus der Schweiz (Ausnahme: Edelfleischstücke vom Rind). Indem beim Menüangebot das Schwergewicht auf die genannten drei Fleischsorten Schweizer Herkunft gelegt wird, werden zum einen die einheimische Landwirtschaft unterstützt, zum anderen lange Transportwege vermieden. Da die einheimische Produktion bei einigen Fleischarten nicht ausreicht, wird auch Fleisch aus ausländischer Produktion angeboten. Das Angebot an Fisch und Meeresfrüchten basiert auf den Empfehlungen des WWF. Dadurch wird garantiert, dass keine Produkte aus bedrohten Beständen oder umweltschädlicher Zucht eingesetzt werden. Pangasius und tropische Crevetten stammen aus umweltfreundlicher Zucht in Vietnam.
    
Das Obst der Apfelaktion sowie die Eier werden direkt vom lokalen Bauer bezogen und sind biozertifiziert.

Die Verpflegung verursacht auch Abfälle - sei es organischer Natur oder durch Verpackungen. Weitere Informationen dazu finden Sie im Eintrag Abfall.

Wasser

Auch in der Schweiz ist Wasser ein sehr kostbares Gut, selbst wenn es meist im Überfluss vorhanden scheint. So sind wir unter anderem als Schweizer Konsumenten Netto-Wasser-Importeure: unsere Wasservorräte würden nicht ausreichen, um all unsere konsumierten Produkte und Lebensmittel in unserem Land selber herzustellen. Zudem braucht zum Beispiel die Wasseraufbereitung sowohl für die Entnahme als auch die Reinigung des Brauchwassers sehr viel Energie und Ressourcen. Wir fühlen uns daher zu einem sorgsamen Umgang mit Wasser verpflichtet.


Im Jahr 2017 haben die Unternehmen der Amstein + Walthert Gruppe insgesamt 5'500 m³ Wasser bei der kommunalen Wasserversorgung bezogen. Dies entspricht rund 275 Litern pro Quadratmeter Energiebezugsfläche, beziehungsweise rund 27 Litern Wasser pro Mitarbeiter-Vollzeitäquivalent und Arbeitstag. Bei A+W Basel wird aktuell geprüft ob eine Leckage für den hohen Wasserverbrauch verantwortlich ist.

Das bezogene Wasser wird als Brauchwasser (Grau- und Schwarzwasser) der Abwasserreinigungsanlage (ARA) vor Ort zugeführt und dort entsprechend aufbereitet. 

Abfall

Nicht nur die Herstellung und die Nutzung von Produkten, sondern auch ihre Entsorgung führen zu einer Belastung unserer natürlichen Umwelt. Es ist uns daher ein Anliegen, Abfälle wo immer möglich zu reduzieren sowie Sekundärrohstoffe zu recyceln und dem Wertstoffkreislauf zuzuführen. Es ist unser erklärtes Ziel, Abfälle an sämtlichen Unternehmensstandorten systematisch zu trennen.


Wir führen rund 53% unserer Abfälle dem Recycling zu. Im Vergleich zu 2016 konnten wir den Anteil Recycling um 4 Prozentpunkte steigern. Papier und Karton machen dabei den grössten Anteil aus. Was nicht wieder verwertbar ist, entsorgen wir im Betriebskehricht. Der Betriebskehricht der A+W Zürich wird im Kehrrichtheizkraftwerk Hagenholz der energetischen Nutzung zugeführt.

Betriebskehricht, Papier und Karton

In den Unternehmen der Amstein + Walthert Gruppe fielen 2017 rund 22 Tonnen Betriebskehricht an, welcher der Verbrennung zugeführt wurde. Dies entspricht rund 27 kg pro Vollzeitäquivalent und Jahr. Papier und Karton werden an allen Standorten getrennt entsorgt und dem Recycling zugeführt.


Organische Abfälle

An einigen Unternehmensstandorten werden auch die organischen Abfälle separat gesammelt.
In Zürich werden die organischen Abfälle des Personalrestaurants AWlino beispielsweise durch eine spezialisierte Firma zur Gaserzeugung genutzt. 2017 wurden durch die konsequente Sammlung in Zürich 2'200 kg Bioabfall zu Biogas umgewandelt.


Altglas, PET, Alu und Batterien

Altglas wird an unseren Standorten noch nicht flächendeckend vom Betriebskehricht getrennt.

PET-Behälter werden gesammelt und dem Recycling zugeführt. Nebst neuen Flaschen entstehen daraus PET-Rezyklat Folien, Verpackungen, Textilien, Rucksäcke oder Sportschuhe.
Alu-Dosen werden noch nicht an allen Standorten getrennt gesammelt. Aus energetischer Sicht und in Hinblick auf die Ressourcenschonung sind Separatsammlungen sinnvoll. Die Gewinnung von Aluminium aus dem Rohstoff Bauxit ist sehr energieaufwändig. Durch den Einsatz von rezykliertem Aluminium können bis zu 95% Energie eingespart werden. Batterien weisen eine hohe Umweltbelastung auf, sind aber für viele Anwendungen dennoch notwendig. Diese werden gesammelt und rezykliert.