Forschungsprojekt im Auftrag des BFE in Zusammenarbeit mit der HSLU

Betrieb optimiert, Wärmeverbrauch gesenkt

Ein kürzlich abgeschlossenes Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesamtes für Energie hat gezeigt, dass sich eine energetische Betriebsoptimierung immer lohnt. In sehr grossen Geschäfts- und Wohnliegenschaften ist sie heute Standard, der finanzielle Aufwand für derartige Kontrollen lohnt sich aber auch bereits bei mittleren und kleinen Gebäuden.

500 Liegenschaften untersucht

In Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern hat Amstein + Walthert eine Studie durchgeführt. Untersucht wurden die energetischen Betriebsoptimierungen von 500 Liegenschaften (1300 Gebäude) zwischen 2012 und 2015, entsprechend den Anforderungen des 2015 festgeschriebenen SIA Merkblattes, durchgeführt vor allem von der Siemens Schweiz AG. Ein Hauptergebnis ist die Senkung des Energieverbrauchs um durchschnittlich 5%. Es gab Gebäude, die bereits optimal eingestellt waren, viele bewegten sich um die 10 % und ein paar wenige hatten sogar ein Einsparpotenzial von bis zu 30 %.

Immer sinnvoll und tragbar

Für den gesamten Schweizer Immobilienmarkt leitet Urs Vogel, der für Amstein + Walthert die Untersuchung betreut hat, die Erkenntnis ab, dass periodische Betriebsoptimierungen immer sinnvoll sind. Durchgeführt von versierten Dienstleistern, im zeitlichen Abstand von etwa 5 Jahren.

Links

Fachartikel Energetische Betriebsoptimierung, Haustech 4ǀ2019
Autor: Benedikt Vogel

Den Fachbeitrag in D und F finden Sie (ab 21.06.2019) unter www.bfe.admin.ch/ec-gebaeude. in der Kategorie "Gebäude".

Weitere Auskünfte zum Projekt erteilt Rolf Moser, Leiter des BFE-Forschungsprogramms Gebäude und Städte.

Artikel des SIA im Tec21 zum Merkblatt 2048

Der detaillierte Schlussbericht «EnBo» wird ab dem 3. Quartal 2019 in der Forschungsdatenbank des Bundes verfügbar sein: www.aramis.admin.ch/

Bilder
Immobilie: Siemens, Heizanlage: Hoval, Karte: BFE