Energiepioniere - Der lange Weg zum Energiewunder

Dieser Film zeichnet die Lebensbilder zweier Pioniere, die sich mit Leib und Seele ihren Ideen einer kompromisslos nachhaltigen und umweltverträglichen Zukunft verschrieben haben. Sie kennen sich nicht, aber beide haben Grosses vor.

Amstein + Walthert hat bereits 2015 die Realisierung dieses zukunftsweisenden Filmprojekts als Sponsor unterstützt.

Die Premiere am 28. Oktober war ein voller Erfolg. Über weitere Filmvorführungen, 2019 auch bei Amstein + Walthert, halten wir Sie gerne auf dem Laufenden. 

Der ehemalige TV-Produzent James Ehrlich aus Palo Alto, Kalifornien, will auf der ganzen Welt moderne, ökologische Kleinkommunen bauen. Seine Vision ist aber nicht für den Stereotypen des fortschrittsverachtenden Aussteigers gedacht: Die auf Englisch kurz und sexy genannten "Ecovillages" sind hypermodern und intelligent miteinander vernetzt. Sie produzieren ihre Energie und einen Grossteil der Nahrung für ihre Bewohner selbst. Und wenn man keinen grünen Daumen hat und trotzdem ein Teil dieses avantgardischen Kleindorfes aus der Brut des Silicon Valley sein will - ein 24h-Concierge Service kümmert sich um die persönlichen biodynamischen Monokulturen, welche Teil eines jeden Hauses im James' Ecovillage, genannt "Regen Village", sind. Er und seine junge Assistentin Marjolein sind in den Startlöchern: Eine Anzahlung an ein Stück Land in der Nähe von Amsterdam in Holland ist geleistet. Es fehlen James nur noch mutige Investoren, die ihm helfen sollen, das erste "Regen Village" 2017 aus dem Boden zu stampfen.

Der emeritierte ETH-Professor Hansjürg Leibundgut setzt sich seit Jahren für die Energiewende ein. Sein Hauptanliegen: Die erdölverbrennenden Heizanlagen in der Schweiz sollen so schnell wie möglich ausgewechselt und durch saubere Technologien ersetzt werden. Die Technik dazu hat Leibundgut selbst erfunden: Ein emissionsfreies Heizungssystem, welches für den Betrieb die Energie der Sonne anzapft und in der Erde zwischenspeichert. Es soll nachhaltiger und langlebiger sein als alles bisher Dagewesene: Quasi ein Perpetuum-Mobile-Heizsystem, welches ein Haus während 100 Jahren praktisch kostenfrei und klimaneutral wärmt und kühlt. Eine Gruppe ehemaliger Doktoranden fühlen sich dazu berufen, Hansjürg's Erfindungen fertig zu bauen sowie die Politik dazu zu bringen, Erdölbrenner Schweizweit zu verbieten. Sie kämpfen an allen Fronten, denn sie glauben fest daran, dass Hansjürg's Energiesystem eine wichtige Lösung für das Problem der Klimaerwärmung darstellt.

Beide Projekte haben erste Achtungserfolge zu verzeichnen. James's Ecovillage wurde an der diesjährigen Architekturbiennale in Venedig geehrt und verbreitete sich viral in den sozialen Medien und Hansjürg's Energiekonzept wurde für den diesjährigen Schweizer Umweltpreis nominiert. Und trotzdem, es ist noch ein weiter Weg bis zur effektiven Realisierung. Der Film begleitet James und Hansjürg sowie ihre jungen Begleiter in einem Zeitabschnitt, in dem noch alles möglich ist. Wir erhalten einen vertieften Einblick in ihre visionäre Gedankenwelt und kritische Weltanschauung und durch ihren Kampf wird uns vor Augen geführt, dass der menschliche Fortschritt stets vom unerschütterlichen Glauben solcher Menschen an die eigene Idee abhängt.

28.10.2018
Premiere im Kino RiffRaff, Zürich (ausverkauft)

04.11.2018
Kino Kosmos, Zürich mit anschliessendem Q&A durch den Watson Journalisten William Stern 

17.11.2018
Greenmotion Festival, Freiburg im Breisgau

24.11.2018
Schloss Oberhofen und Kino Meiringen im Rahmen des BEMOVIE-Wochenendes des Kantons Bern

29.12.2018
Winterkino Langenthal

2019
Ausstrahlung im SRF, Termin noch nicht bekannt

Links

 

Ein Film über Krisen und darüber, wie eine Idee das Leben unwiderruflich verändern kann.

 

Regie: Samuel Stefan

Produktion: L. Mataré & D. Fonjallaz

Koproduktion: SRF Schweizer Radio und Fernsehen

Distribution/Sales: Filmbringer

DOP: samuel Stefan, Andreas Pfiffner

Author(Innen): Samuel Stefan, Nick Oakley

Schnitt: Mirjam Krakenberger

Grafik/Animation: Efentwell

Sound/Mix: Felix Busmann