Universitätsspital Zürich

Brandschutzmassnahmen 1-3

2004 erteilte die Feuerpolizei dem Universitätsspital Zürich (USZ) brandschutztechnische Auflagen. Die Umsetzung wurde in drei Massnahmenpakete aufgeteilt.

Brandmeldeanlagen: Aus Altersgründen wurden alle Brandschutzzentralen und Melder des Universitätsspitals modernisiert. Zudem wurde die Teilüberwachung auf Vollüberwachung aufgerüstet. Alle Arbeiten erfolgten unter laufendem Spitalbetrieb, was eine logistische Herausforderung bedeutete. Es wurden ca. 12'000 Melder ersetzt und ergänzt sowie
23 Zentralen saniert.

Fluchtwegbeleuchtung: Für die neue Fluchtwegsignalisation des USZ wurden in jedem Trakt Notstrombatterieanlagen auf der Basis von 230V AC erstellt. Ab diesen Anlagen erschliessen Brandschutzkabel jeden Brandabschnitt über eine separate Sicherungsgruppe. Es wurden 24 Batterieanlagen erstellt und ca. 1'700 Fluchtweghinweisleuchten installiert.

Baulicher Brandschutz: Es wurden folgende Arbeiten ausgeführt:

Installation von Fluchtwegterminals bei bestehenden und neuen Aussentüren / Anschluss von Brandschutztüren mit Türschliesser  und Freilauftürschliesser / Erstellung von RWA-Anlagen / Installationen für Lüftungsanpassungen im Bereich Brandschutz / Arbeiten im Bereich des geforderten Brand- und Rauchwiderstandes, Brandabschnittsbildung

Kennziffern

Planungsbeginn2004
Ausführungsende2013
ElektrokostenCHF 6.2 Mio.
Aufteilung in 3 Massnahmenpakete

Leistungen A + W

  • Haustechnikplanung Elektro

Beteiligte

Bauherr 

Hochbauamt Kanton Zürich

Architekt 

Meili Bauconsulting AG

Nutzer

Universitätsspital Zürich