EMPA

Forschungsgebäude NEST

NEST (Next Evolution in Sustainable Building Technologies) beschleunigt den Innovationsprozess, indem es eine Plattform bietet, auf der Neues unter realen Bedingungen validiert, verbessert und demonstriert werden kann. Das modulare Forschungs- und Innovationsgebäude von EMPA und EAWAG besteht aus einem zentralen Rückgrat – dem «Backbone» – und drei offenen Plattformen, auf denen einzelne Forschungs- und Innovationsmodule nach einem «Plug-&-Play»-Prinzip installiert werden.

In der von UMAR-Unit (Urban Mining & Recycling) spielt der Kreislaufgedanke eine zentrale Rolle. Die verwendeten Materialien werden nicht verbraucht und dann entsorgt; sie sind vielmehr für eine bestimmte Zeit aus einem technischen bzw. natürlichen Kreislauf entnommen und werden später wieder in diese Kreisläufe zurückgeführt. Wiederverwendung und Wiederverwertung spielen hierbei eine ebenso grosse Rolle wie Recycling und Upcycling (sowohl auf systemischer wie auf molekularer bzw. biologischer Ebene, z.B. durch Einschmelzen oder Kompostierung). Die Unit Urban Mining & Recycling ist so zur gleichen Zeit temporäres Materiallager und Materiallabor.

Der Unit liegen folgende Ansätze zugrunde:

  • Temporäres Entnehmen bzw. Entleihen statt permanentem Erwerben und Entsorgen
  • Maximale Modularisierung und Vorfertigung
  • Sortenreine Entnehmbarkeit aller Materialien und Produkte

 

 

Kennziffern

Geschossfläche:            120 m2
Planungsbeginn:2017
Ausführungsende:2018

Leistungen Amstein + Walthert

  • Gebäudetechnikplanung HLKS/E/GA

Beteiligte

Bauherr

  • EMPA, Dübendorf

Architekt

  • Dirk E. Hebel und Felix Heisel

Nutzer

  • EMPA