Krematorium Madretsch, Biel

Brandschutzplanung

Für die Einhaltung der Luftreinhalteverordnung mussten die Abgasanlagen des Krematoriums in Madretsch/Biel angepasst und mit Rauchgasreinigungs-anlagen ausgerüstet werden. Die notwendigen Massnahmen lösten tiefe bauliche Eingriffe am Gebäude aus, was die Bauherrschaft veranlasste, den brandschutztechnischen Zustand zu untersuchen und auf den heutigen Stand der Vorschriften zu bringen. Besonderes Augenmerkt war bei den brandschutztechnischen Betrachtungen auf den denkmalpflegerischen Stellenwert des Gebäudes – allem voran der Kapelle – zu legen.

Als Hauptmassnahme galt es, die drei Hauptbereiche Kapelle, Aufbahrungshallen und technische Räume brandschutzmässig voneinander zu trennen. Damit konnte das Risiko einer gegenseitigen Beeinträchtigung im Brandfall stark verringert werden. Zusätzlich mussten klar markierte Fluchtwege ausgebildet werden, die eine Flucht aus dem Gebäude jederzeit ermöglichen. Das gesamte Gebäude wurde mit den notwendigen Löscheinrichtungen ausgerüstet.

Aufgrund der grossen Personenbelegung in der Kapelle musste das Gebäude mit einer Blitzschutzanlage ausgerüstet werden; die Kapelle war mit derselben Begründung zur Rauchfreihaltung mit einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage zu versehen.

 

 

Kennziffern

PlanungsbeginnOktober 2013
Ausführungsende Dezember 2015

Leistungen A + W

  • Brandschutzplanung

 

 

Beteiligte

Bauherr

Stadt Biel, Abteilung Hochbau

Architekt

Sollberger Bögli Architekten AG

Nutzer

Stadt Biel