Familienheim-Genossenschaft Zürich (FGZ)

Energie- und Medienkonzept

Die Familienheim-Genossenschaft Zürich (FGZ) mit ca. 2'200 Wohnobjekten und über 5'500 Einwohnern liegt am Fusse des Uetlibergs und ist umgeben von Energiegrossverbrauchern wie der Swisscom in der Binz, der Credit Suisse im Uetlihof, dem Stadtspital Triemli sowie weiterer kleinerer Verbrauchern wie die Kunsteisbahn Heuried. Bis anhin deckte die FGZ ihren Heiz- und Brauchwarmwasserbedarf mittels acht öl- und gasbetriebenen Energiezentralen. Für die mittel- und langfristige Wärmeversorgung hat sich die FGZ zum Ziel gesetzt, sich von der fossilen Feuerung zu lösen, um stattdessen die überschüssige Abwärme ihrer Anrainer zu nutzen – ganz im Sinne einer Reduktion der Energiedichte im Areal. Auf dem Weg zu einer emissionsärmeren Wärmeversorgung ist es für die FGZ von zentraler Bedeutung, dass eine hohe Flexibilität für mögliche Erweiterungen und Umgestaltungen, sowie eine hohe Versorgungssicherheit bei einer attraktiven Wirtschaftlichkeit gewährleistet bleibt. Denn die FGZ möchte auch künftig ihren Einwohnern preiswerte Wohnmöglichkeiten anbieten können. Anhand einer von A+W begleiteten Nutzwertanalyse und Erweiterung der Vorbauten hat sich die FGZ für die Umsetzung eines gebietsübergreifenden Anergienetzes entschieden. Das Anergienetz mit eingebundenen Erdspeichern für die saisonale Einlagerung von Sommerabwärme versorgt die FGZ mit kostengünstiger Abwärme zur dezentralen Veredelung – in der Qualität und der Quantität nach Massgabe des Bedarfs. Diese Kombination ermöglicht eine hocheffiziente Energieversorgung, wobei weitere Wärmelieferanten eingebunden und ebenso weitere Wärmenutzer modular angeschlossen werden können.

Kennziffern

Anzahl Wohnobjekte2'200
Einwohner5'500
Nettowohnfläche185'000 m2
Heizwärmebedarf 35 Mio. kWh/a
Brauchwarmwasser3 Mio. kWh/a

Leistungen A + W

  • Variantenbeurteilung neue Energieversorgung
  • Erweiterung
  • Nutzwertanalyse Energiekonzepte
  • Wassermanagement

Beteiligte

Bauherr 

Familienheim-Genossenschaft Zürich