Berufsbilder

In diesen Berufen bieten wir eine fundierte und abwechslungsreiche Grundausbildung.

Elektroplaner/in EFZ

Gebäudetechnikplaner/in Heizung EFZ

Gebäudetechnikplaner/in Lüftung EFZ

Gebäudetechnikplaner/in Sanitär EFZ

Dein Arbeitsplatz ist mit modernsten Hilfsmitteln ausgestattet. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen dich sorgfältig in die Arbeitswelt ein und vermitteln dir das nötige Fachwissen. Die Lernenden bei Amstein + Walthert werden nicht nur intern kompetent betreut, sondern besuchen auch externe Schulungen und Kurse wie zum Beispiel im Bereich CAD. Der interne Austausch untereinander wird durch regelmässige Lernenden-Sitzungen sowie Ausflüge und weitere Angebote, je nach Standort, gefördert.

Unsere Lernenden nehmen häufig an den Schweizermeisterschaften der Gebäudetechniker teil und haben in den letzten Jahren regelmässig Podestplätze bzw. in den Jahren 2012 und 2013 gar den Titel geholt. Momentan sind 10% unserer Mitarbeitenden bei Amstein + Walthert Lernende.


Elektroplaner/in EFZ

Als Elektroplanerin planst du die elektrischen Installationen eines Gebäudes nach den Bedürfnissen des Auftraggebers. Vom Elektroplaner wird ein breites Fachwissen verlangt, was den Beruf äusserst interessant macht. Er befasst sich mit Mittelspannung, Starkstrom, Schwachstrom, Erdung, Telefontechnik, Sicherheitsanlagen und hat verschiedenste Normen betreffend Personen- und Sachenschutz sowie Arbeitssicherheit zu befolgen.

Zusammen mit dem Auftraggeber werden zuerst detailliert die Bedürfnisse für Medienversorgung und Infrastruktur aufgenommen und schriftlich festgehalten. Anhand der Vorgaben erstellt die Elektroplanerin Prinzipschemas. Damit werden elektrische Anlagen und Installationen in vereinfachter übersichtlicher Form dargestellt. Prinzipschemas werden für verschiedenste Gewerke wie Mittelspannung, Starkstrom, Erdung, Leitsystem, Sicherheitsanlagen, Telefon- und R/TV-Antennenanlagen erstellt.

Im Elektroschema werden die elektrischen Anlagen und Schaltschränke schliesslich exakt abgebildet. Mit diesen Grundlagen werden im CAD die Installationspläne anhand der Architekturgrundrisse gezeichnet. Dabei müssen Verteilungen eingezeichnet und einzelne Installationen genau positioniert werden, wie z.B. Steckdosen, Bewegungsmelder und Leuchten. Der Elektriker oder die Elektrikerin, welche/r später nach diesen Plänen auf der Baustelle montiert, weiss somit, wo genau die Apparate, Rohre und andere Komponenten platziert werden müssen.

Der Elektroplaner dimensioniert auch Rohre und Kabelkanäle, so dass die benötigten Kabel und Drähte darin Platz haben. Das Gleiche gilt für das Dimensionieren der Kabel und Drahtquerschnitte, damit die verlangte Stromstärke gefahrlos übertragen werden kann. Hier kommen die Vorschriften, die in der Schule gelernt werden, zur Anwendung. Weitere Herausforderungen können das Planen von Stromversorgungsanlagen für ganze Wohn- und Industriegebiete, Transformatorenstationen, öffentliche Beleuchtungsanlagen usw. sein.


Gebäudetechnikplaner/in Heizung EFZ

Der Gebäudetechnikplaner Heizung plant die Heizungsanlagen und wärmetechnischen Installationen in einem Gebäude und sorgt so für behagliche Wärme.

Die Gebäudetechnikplanerin Heizung kennt alle Heizungssysteme, von der einfachen Raumheizung über Wärmepumpen und Alternativenergieanlagen bis zur Fernheizung und Prozessanlagen und kann aus einem vielfältigen Angebot, wie Umgebungswärme, Erdgas, Heizöl, Elektrizität, Kohle und Holz den zweckmässigsten Energieträger ermitteln. Sie kennt die verschiedenen Baumaterialien und weiss deren Eigenschaften einzubeziehen. Bei der Planung werden die Einsatzmöglichkeiten von erneuerbaren Energien überprüft und auf diese Weise viel zum Umweltschutz beigetragen.

In der Planungsphase werden in Gesprächen mit Architekten und Bauherren deren Vorstellungen und Anforderungen der zu planenden Heizungsanlage aufgenommen.

Anschliessend projektiert der Gebäudetechnikplaner Heizung eine den Wünschen entsprechende, sowie den baulich und wirtschaftlichen Gegebenheiten angepasste Heizungsanlage. Daneben sind Kostenberechnungen und Kostenvergleiche anzustellen sowie die Offerten (Submissionen) auszuarbeiten.

Die Gebäudetechnikplaner und -planerinnen Heizung führen alle für die Ausführung nötigen Berechnungen, wie z.B. den Wärmebedarf, durch und zeichnen die Pläne für die Herstellung und Montage der Anlagen auf CAD. Weiter nötig ist die Erstellung eines Prinzipschemas, woraus die Funktionsweise der Heizungsanlagen ersichtlich ist. 


Gebäudetechnikplaner/in Lüftung EFZ

Luft ist das Medium, das uns am Leben hält. Wir atmen sie, riechen sie und spüren sie auf der Haut. Je besser die Luft und das Klima, desto besser ist unser Befinden und unsere Leistungsfähigkeit. Schlechte Luft sorgt für dicke Luft und rauchende Köpfe. Doch gute Luft ist längst keine Selbstverständlichkeit. Schon gar nicht im Gebäude.

Die Gebäudetechnikplanerinnen Lüftung stellen mit ihrer Planung sicher, dass Wohnräume, Büros, Labors, Restaurants, Hotels und Spitäler mit einwandfreier Luft versorgt werden. Auch in Sachen Energieeffizienz leisten Gebäudetechnikplaner Lüftung einen grossen Beitrag.

Gebäudetechnikplaner Lüftung arbeiten nie alleine an einem Projekt. Vom Architekten erhalten sie Pläne, in welche sie ihre Lüftung zeichnen. Bei Situationen, welche zum Beispiel aus Platzgründen nicht funktionieren, muss direkt mit der Architektin eine Lösung gesucht werden. Im Projekt sind die Fachrichtungen Heizung, Sanitär und Elektro immer vertreten. Mit Hilfe ihrer Pläne und an Sitzungen mit ihnen ist es das Ziel, die Lüftung ohne Kreuzungen durch das Gebäude zu führen.

Wenn alle Teile der Anlage ausgelegt und geplant sind und die Lüftung mit den restlichen Gewerken übereinstimmt, kann mit der Ausführung begonnen werden. Dies bedeutet, dass ein Unternehmer gesucht wird, welcher die Anlage montiert. Die Pläne werden dem Unternehmer zugestellt und gelangen auf die Baustelle. Alle Abklärungen und Ideen, welche in die Planung eingeflossen sind, werden nun umgesetzt. Als Gebäudetechnikplanerin Lüftung ist es schön zu sehen, wie deine monate- sogar jahrelange Planung auf der Baustelle verwirklicht wird.

Zu Beginn gibt es Beratungen mit der Bauherrschaft und den Architekten. Dabei werden allgemeine Entscheidungen gefällt und Grundlagen definiert. Weitere Sitzungen folgen erst im Laufe der Planung zwischen den verschiedenen Gewerken und der Bauleitung. Die Gebäudetechnikplaner Lüftung kennen die verschiedenen Lüftungssysteme sowie deren Vor- und Nachteile. Neben den technischen Aspekten der Lüftungsanlagen müssen sie in sichtbaren Installationen auch visuell etwas hergeben.

Beim Projektieren werden die Dimensionen der Luftleitungen und die dazugehörenden Apparate festgelegt. Mittels der ausgelegten Bauteile und mit Hilfe des Architekturplanes, kann die Anlage im entsprechenden Zeichnungsprogramm dargestellt werden.

Als Gebäudetechnikplanerin Lüftung ist es eine Herausforderung, das Lüftungsgerät in der Technikzentrale unterzubringen und die verhältnismässig grossen Kanäle durch das Gebäude zu führen. Es gibt auch Nutzungen mit speziellen Anforderungen an lufttechnische Anlagen, wie zum Beispiel: Grossküchen, Labors, Serverräume oder Garagen. Zum Lösen solcher Aufgaben ist ein gutes technisches Verständnis und Kreativität notwendig.


Gebäudetechnikplaner/in Sanitär EFZ

Die Gebäudetechnikplanerin Sanitär plant die sanitären Installationen in einem Gebäude und sorgt damit für Hygiene und Komfort. Ebenfalls zum Gebiet der Gebäudetechnikplaner Sanitär gehören die Nasslöschanlagen (Sprinkleranlagen) und die Spezialgase, wie z.B. für die Medizinaltechnik und Gaslöschanlagen.

In der Funktion als Beraterin der Bauherrschaft und der Architektinnen kennt die Gebäudetechnikplanerin die geltenden Normen und Vorschriften und berücksichtigt diese. Die Planer und Planerinnen kennen alle Sanitärsysteme, von der einfachen Sanitärinstallation eines Einfamilienhauses oder einer Werkstatt bis zu komplexen Industrieanlagen, Spitälern, Rechenzentren und Banken. Das Wissen der verschiedenen Baumaterialien und deren Eigenschaften ist ebenfalls massgebend bei der Planung einer Sanitäranlage. Ebenso kennt der Gebäudetechnikplaner Sanitär die Angebote der Armaturen- und Apparatehersteller.

In der Planungsphase werden in Gesprächen mit Architekten und Bauherren deren Vorstellungen und Anforderungen der zu planenden Sanitäranlage aufgenommen. Anschliessend werden die besprochenen Grundlagen in einem Vorprojekt den Wünschen entsprechend erarbeitet sowie den baulichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten angepasst.

Gleichzeitig werden die Kostenberechnungen und Kostenvergleiche sowie umwelttechnisch sinnvolle Varianten wie Regenwassernutzung, Sonnenkollektorsysteme und Wärmerückgewinnung erarbeitet. Die Arbeit beschränkt sich absolut nicht nur darauf, das Wasser ins Haus zu bringen, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag für unsere Zukunft und spart Energie ein.

Anschliessend beschäftigt sich der Sanitärplaner mit der Detailbearbeitung. Es werden alle für die Ausführung nötigen Berechnungen erarbeitet und die Pläne für die Eingabe an die Behörden sowie für die Herstellung und Montage der Anlagen im CAD erstellt.


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